Konventionelle Metallbearbeitungsflüssigkeiten und innovative Lösungen
Weltweit werden jährlich tausende Tonnen Metallbearbeitungsflüssigkeiten (MWFs) eingesetzt. Diese sind unverzichtbar, um Werkstücke und Anlagen bei Prozessen wie Drehen, Bohren, Fräsen oder Schleifen vor abrasivem Verschleiß und Überhitzung zu schützen. Trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds wächst die Nachfrage nach diesen Flüssigkeiten weiterhin stetig.
Traditionelle Metallbearbeitungsflüssigkeiten lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: nicht wassermischbare Öle, Emulsionen und synthetische Fluide.
Nicht wassermischbare Öle basieren auf Mineralöl und bieten hervorragende Schmiereigenschaften, müssen jedoch aufgrund ihrer begrenzten Kühlleistung häufig ausgetauscht werden. Emulsionen bestehen aus einer Mischung aus Öl und Wasser, bieten bessere Kühlleistung und tragen zu einer längeren Standzeit der Werkzeuge bei. Synthetische Fluide werden chemisch formuliert und zeichnen sich durch eine besonders hohe Kühl- und Schmierleistung aus, was zu einer verlängerten Werkzeuglebensdauer und einer verbesserten Oberflächenqualität führt.
Allen traditionellen Varianten gemeinsam sind jedoch ihre potenziellen Umweltauswirkungen sowie gesundheitlichen Risiken für Anwender, insbesondere wenn sie nicht fachgerecht behandelt und entsorgt werden.