Kontrolleure kontrolliert

Veterinäre der EU-Kommission inspizieren Überwachungsbehörden und GELITA Werk Eberbach


Einwandfreie Rohstoffe sind die Voraussetzung für sichere und gesunde Produkte. Deshalb wird die Rohstoffkette nicht nur von den Unternehmen selbst, sondern auch von Behörden überwacht. Beim diesjährigen Besuch des Food Veterinary Office (Lebensmittel- und Veterinäramt, FVO) Anfang April im Werk Eberbach stand aber nicht die GELITA AG, sondern das für die Überwachung und die Dokumentation zuständige Veterinäramt Wiesloch im Fokus.

Das FVO ist eine Dienststelle der EU-Kommission und hat die Aufgabe, die EU-Vorgaben innerhalb der Gemeinschaft, aber auch in Drittländern, durch regelmäßige Inspektionen sicherzustellen. Audit-Schwerpunkt dieses Mal: Gelatine und tierische Nebenprodukte. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand für die FVO-Inspektoren während ihrer aktuellen Mission die Überprüfung der deutschen Behörden. Diese mussten belegen, wie genau sie es mit den amtlichen Kontrollen nehmen. Vor diesem Hintergrund wurden Betriebe – wie z.B. Schlachthof, Gerberei, Futtermittelbetrieb, Gelatinebetrieb und Import-Hafen – auditiert.

Im GELITA Werk Eberbach diskutierten die FVO-Inspektoren Dr. Lone Faester (Leiterin), Cyril Rutledge und Pawel Skublicki dann mit den Repräsentanten der Veterinärbehörden. Den Kontrolleuren kam es vor allem darauf an, dass ausschließlich geeignete Materialien in den



Kontrolleure kontrolliert

Produktionsprozess gelangen. So verschafften sich die EU-Vertreter einen Gesamtüberblick über die Rohwarenströme von den Schlachthöfen bis zur Entsorgung. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Trennung von Lebensmittelkette und Nebenproduktkette. Am Schluss zeigten sich die Experten sehr zufrieden – sowohl mit der Überwachung und Dokumentation durch das Veterinäramt Wiesloch als auch mit der Offenheit und Organisation während des Audits bei der GELITA AG. Explizit gelobt wurde auch der hohe Hygiene- und Qualitätsstandard im Werk. Eine positive Bewertung, die auch nach Abschluss der zweiwöchigen Inspektionsreise noch einmal ausdrücklich bestätigt wurde.